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Der Ursprung

Die Inspiration dazu eine Tai Ji-Expedition in Angriff zu nehmen hat mich im Jahr 2017 angesprungen. In diesem Jahr habe ich an einer Tai Ji-Wanderung meiner Lehrerin Isolde Schwarz am Woletzsee  teilgenommen und konnte das erste Mal erfahren, wie wunderbar die Verbindung von Wandern mit dem Tai Ji in der Natur ist, vor allem das beständige Wechseln von beidem. Kurz danach habe ich den Film „weit“ gesehen, der meine Fernwandersehnsüchte angefacht hat. Da ich mit meinem Lebensgefährten und zwei Kindern in Berlin lebe, eingespannt in ein bodenständiges, manchmal hektisches Familienleben, ist eine Auszeit von länger als einer Woche außerhalb der Schulferienzeit momentan noch nicht möglich. So entstand die Idee, „kleinere Brötchen“ zu backen und mit kürzeren Trips innerhalb Deutschlands zu beginnen.

Im Sommer 2018 konnte ich die erste Expedition gemeinsam mit Bärbel starten und wir waren so begeistert, dass die nächste Reise gleich im Anschluss geplant wurde.

Weiter geht es also im Jahr 2019, das in ca. sieben Stunden beginnt.

Unter freiem Himmel fühle ich den Weltraum. Unterwegs in der Stille findet mich mein Zuhause.

Odertalroute 2019

13.07.2019-20.07.2019

Die Odertalroute führt uns, eine Gruppe von fünf Frauen plus Hund durch den Nationalpark unteres Odertal, eine einzigartige Auenlandschaft, gesäumt von bewaldeten Hügeln. Wir orientieren uns an dem Märkischen Landweg (ein preisgekrönter Fernwanderweg) von Mescherin bis Stolpe – das sind ca. 80 km. Auf diesem Weg begegnen wir kaum Menschen, so dass wir es bei Tai Ji-Übungssequenzen vor allem mit Vögeln, Eichhörnchen, Schnecken und natürlich auch diversen Insekten als Zuschauer zu tun haben. Eine ideale Gegend um ganz aus dem Alltagstrott heraus zu kommen. Wir durchstreifen weite Felder und Mischwälder, folgen Kirsch- und Mirabellenalleen, begleiten die Hohensaatener-Friedrichsthaler Wasserstraße und die Polder entlang der Oder – fernab von Straßen und Verkehr, teils durch landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft, teils durch fast unberührte Wildnis. Die Übungsplätze auf dem Weg sind Orte, die uns je nach Situation einladen. Bei Hitze suchen wir Schattenplätze, bei Wind und im Regen geschützte Stellen. Die Pausen finden unter großen Bäumen statt und bieten immer wieder die Gelegenheit um ins Wasser zu springen und sich zu erfrischen.

Etappen:

  1. Mescherin – Salveymühle
  2. Salveymühle – Großpinnow
  3. Großpinnow – Teerofenbrücke
  4. Teerofenbrücke – Schwedt
  5. Schwedt – Criewen
  6. Criewen – Stolpe